Auf eine moderne Kleinstadt

Gemeinsam schaffen wir ein neues Zentrum, auf das wir stolz sein können. Die jahrelange Planungsphase mit Politik, Bürgern, Architekten und vielen weiteren Akteuren steht vor dem Abschluss. Die Zukunft beginnt jetzt mit spannender moderner Architektur, viel Grün zum Entspannen und hervorragenden Parkmöglichkeiten direkt in der Innenstadt.

Geplant sind ein Stadtplatz, neuer Wohnraum, ein neuer Supermarkt, ein Krebsbachbiotop, Arztpraxen, Geschäfte, ein Café und im Kern der Planung das Stadthaus mit Bürgerbüro, Gastronomie, Raum für Kultur, Tagungen, soziales Miteinander und Kurse.

Fertigstellung: 2023

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Auf Bruchköbel — Kernpunkte

Zukunft, neues Miteinander und Modernisierung sowie Belebung der Innenstadt — diesen ambitionierten Zielen liegen durchdachte und ausgewogene Konzeptionen zugrunde, um diese zu verwirklichen. Nachfolgend sind noch einmal die Wichtigsten von ihnen aufgeführt.

Auf ein Haus für alle

Das Stadthaus ersetzt drei Gebäude und bietet dennoch viel mehr. Rund 75 Prozent der Flächen stehen für Kurse, Sitzungen, Kulturveranstaltungen oder Tagungen bereit. Neue Räume und Hallen bieten flexible Belegungen. Bewusst wird hier viel Platz für soziale Begegnung geschaffen, die auch durch die Stadt gefördert wird. Eine aktive Vermarktung stärkt ein lebendiges und authentisches Stadtleben: Konzerte, Abibälle, Vorstandssitzungen, Sprachkurse, Ehrenamtsberatung oder Hochzeiten. Eine attraktive Gastronomie sorgt für das leibliche Wohl und zieht Besucher an. Für das Familien- und Sozialzentrum stehen angegliedert an die Ehrenamtsstruktur der Stadt vier große, flexible Räume mit einer eigenen Küche zur Verfügung. Der Saal und die Bauernstuben des alten Bürgerhauses, die Räume der Altenbegegnungsstätte Mitte und das Rathaus werden im Stadthaus zusammengelegt und erweitert. Die hohe, offene Magistrale des Gebäudes bietet sich als Empfangshalle für glänzende Auftritte an.

Auf ein großzügiges Miteinander

Der Stadtplatz ist 1.100 Quadratmeter groß und liegt geschützt jenseits der stark befahrenen Hauptstraße. Er steht als Treffpunkt im Freien jeden Tag zur Verfügung. Cafés, Gastronomie, eine kleine Bühne und die Öffnung zum Krebsbachpark mit kleinen Treppen zum Sitzen schaffen ein völlig neues Stadtgefühl. Der Platz bietet auch eine tägliche und zentrale Rückzugsmöglichkeit und ergänzt damit das Stadthaus. Vom Saal und der Gastronomie aus bietet er Zugang zu wertigen Freiflächen. Mehrtägige Veranstaltungen im Freien können hier durchgeführt werden. Der Stadtplatz ergänzt damit den historischen Freien Platz in Bruchköbel, den die Bürger und Bürgerinnen sehr schätzen, der jedoch nur eingeschränkt nutzbar ist, denn die Hauptstraße gehört dem Land Hessen und darf nur fünf Mal im Jahr gesperrt werden.

Auf ein geschäftiges Zentrum

Warum bleibt das Rathaus nicht am Fliegerhorst? Oder: Warum bauen wir nicht ein günstiges Rathaus auf die Grüne Wiese? Die Stadtverwaltung wird erste Anlaufstelle und Mittelpunkt der neuen Innenstadt Bruchköbels. Bürgerbüro, Tagungsräume, Bürgerhaussaal, Familienzentrum und Gastronomie werden gemeinsam unter einem Dach ein belebtes Zentrum bilden. Ein kleines Mittelzentrum wie Bruchköbel benötigt kein technisches Rathaus. Eine relativ kleine Kernverwaltung mit rund 60 Mitarbeitern sollten nicht auseinandergerissen werden, sondern eng an die Bürgerbürostellen angegliedert bleiben. Ein gesonderter Bau außerhalb der Stadt lohnt sich daher nicht. Es sind schon sehr viele Handelsflächen außerhalb entstanden. Die Verwaltung will daher ein Signal für das Zentrum geben und die Innenstadt bereichern. Das Gebäude, in dem das Übergangsrathaus auf dem Fliegerhorst in Erlensee derzeit Mieter ist, muss bis 2023 übergeben werden, und wurde bereits an ein Unternehmen verkauft.

Auf eine moderne Mobilität

Das neue Mobilitätskonzept für Bruchköbel sieht vorrangig ein verkehrsberuhigtes Zentrum mit Stadtplatz vor. Parkende Autos werden mit dem Bau einer Tiefgarage unterirdisch verlegt. Dadurch gewinnt das Zentrum wichtigen Raum, der aktuell durch das Parkdeck belegt ist. Ohne den Bau der Tiefgarage gäbe es keine Fläche für den neuen Stadtplatz oder neue Wohn- und Gewerbeflächen. Die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt von der Hauptstraße aus, wodurch der Verkehr im Inneren Ring stark entlastet wird. Ein Gebäude in der Größe des neuen Stadthauses benötigt ohnehin ein sogenanntes Gründungsbauwerk – eine Art Verankerung des Gebäudes im Boden. Die Tiefgarage gründet somit das Stadthaus, wodurch es keine zusätzlichen Baukosten in diesem Bereich gibt. Des Weiteren werden 13 Ladestationen für die Entwicklung und Förderung der Elektromobilität installiert, zentrale Fahrradparkplätze sind selbstverständlich geplant.

Auf ein kluges Parkkonzept

Die Stadt hat sich dazu entschieden, die Tiefgarage selbst zu bauen, auch aus dem Grund heraus, das Parkkonzept in Eigenregie steuern zu können. Beim Einkaufen im Supermarkt werden mindestens 60 Minuten kostenfrei angeboten. Am Abend stehen alle Parkplätze für Besucher von Veranstaltungen zur Verfügung. Die Stadt kann somit aktiv gestalten, was das Parken zu welcher Zeit kostet und ist nicht an die Interessen eines kommerziellen Betreibers gebunden. Bonuspunkte für den Einkauf im Zentrum können zudem die Parkgebühren reduzieren. Das Vorhalten attraktiver Parkflächen mit 226 modernen Stellplätzen ist darüber hinaus ein Standortvorteil gegenüber anderen Innenstädten. Oberirdisch wird damit genug Platz für die Anlage von hochwertigen Grün-, Wasser- und öffentlichen Aufenthaltsflächen geschaffen.

Auf einen Blick

Unternehmen Sie einen ersten virtuellen Spaziergang durch die künftige Innenstadt. Der kommentierte Rundgang verleiht einen Eindruck, wie es einmal werden soll: der Weg unter den Arkaden, das helle und moderne Stadthaus oder das Raumgefühl auf dem weitläufigen Stadtplatz ergeben einen ersten lebendigen Eindruck zu unserem neuen Stadtzentrum von Bruchköbel.

 

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Auf den Sommer

Ein Sommerprogramm rund um die Innenstadtentwicklung ist mit einer Infolounge auf verschiedenen Veranstaltungen und Märkten präsent. Führungen zum neuen Stadtzentrum werden angeboten. Höhepunkt wird das Open-Air-Kino auf dem Parkdeck sein, wo das neue Miteinander schon jetzt erlebbar sein wird.


19. und 26. Juni
Auf dem After-Work-Schoppen


28. — 30. Juni
Auf dem Hof- und Gassenfest


21. Juni / 12. und 26. Juli / 9. August
Auf dem Wochenmarkt


16. — 18. August
Auf dem Altstadtfest


22.-24. August

Open-Air-Kino auf dem Parkdeck


29. August

Auf dem Stadtdinner


 
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Open-Air-Kino im Krebsbachpark mit kulinarischen Ständen

Noch ruhen die Bauarbeiten für das neue Stadtzentrum – ein idealer Zeitpunkt für Kultur! Im Krebsbachpark erwartet Cineasten in diesem Sommer ein besonders Event: Leichtes und humorvolles Freiluftkino unter dem Sternenhimmel. Einlass ist ab 19 Uhr. Zwei Stunden vor Filmstart (21 Uhr) kann ein leckeres Abendessen genossen werden oder man stimmt sich mit einem Drink auf den bevorstehenden Abend ein. Für die Verköstigung vor und während der Filme sorgen Essens-, Getränkestände direkt vor Ort.

BRING YOUR SEAT - Bitte eigene Sitzgelegenheit mitbringen

Einlass jeweils um 19 Uhr

Filmstart jeweils um 21 Uhr

Eintritt an der Abendkasse: 8 € 

Für Schüler, Studenten, Zivildienstleistende, Soldaten, Schwerbehinderte und Rentner (nur gegen Vorlage eines Nachweises) gibt es eine Ermäßigung von 2 Euro.

Das Kinoprogramm:

Mit freundlicher Unterstützung durch Optimum Volker Meyer Augenoptik GmbH und die Sparkasse Hanau.

Donnerstag, 22. August: „Verstehen Sie die Béliers?“

Den Anfang unseres Bruchköbeler Sommerkinos unter Sternenhimmel machen die etwas verrückten Béliers: Eine herrliche französische Komödie über eine Familie, in der mit Ausnahme von Tochter Paula alle gehörlos sind. Paula gibt folglich im Alltag die Dolmetscherin und kann nebenbei ganz zauberhaft singen. Die Eltern haben einen Marktstand und der Vater möchte Bürgermeister werden. Und so beginnt die Geschichte. Ein zeitloses Kino-Glück mit ansteckender Herzlichkeit!

La famille Bélier, Eric Lartigau, FRA/BEL 2014, 106 Min., FSK: ab 0 Jahren

 

Einen Trailer zum Film finden Sie hier

 

Freitag, 23. August: „Der Junge muss an die frische Luft“

Unseren zweiten Filmabend begehen wir mit einer mitreißenden Verfilmung von Hape Kerkelings Autobiographie – mitsamt Umzug in die Stadt und einem schweren Schicksalsschlag in der Kindheit. Lustig und leicht wird es durch die vielen herrlichen Parodien, die der kleine Junge vorführt.

Der Junge muss an die frische Luft, Caroline Link, D 2018, 100 Min.; FSK: ab 6 Jahren

Einen Trailer zum Film finden Sie hier 

 

Samstag, 24. August: „Bohemian Rhapsody“

Was für ein kraftvolles Ereignis zum Abschluss! Ein Film über die Geschichte der Band „Queen“ mit seinem exzentrischen Popstar Freddie Mercury. Ein imposantes Filmwerk mit Konzertaufnahmen, die fast wirken, als wäre man selbst live dabei.

Eines ist ganz sicher: „We Will Rock You!“ 

Bohemian Rhapsody, Bryan Singer, UK/USA 2018, 134 Min., FSK: ab 6 Jahren

Einen Trailer zum Film finden Sie hier

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

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